Saattut – Mumien von Qilakitsoq – Gletscher – Vogelfelsen

||Saattut – Mumien von Qilakitsoq – Gletscher – Vogelfelsen
Saattut – Mumien von Qilakitsoq – Gletscher – Vogelfelsen2017-12-28T21:27:23+00:00

Mit dem Boot rund um Uummannaq

Saattut – Mumien von Qilakitsoq – Gletscher – Vogelfelsen
Saattut – Mumien von Qilakitsoq – Gletscher – Vogelfelsen

19.08. Endlich wieder Sonne und 9°C warm. Einfach genial das Wetter, so hätte es die ganze Zeit sein sollen!

Unser Kapitän ist Karl Markussen und wird uns durch den Uumannaq Fjord zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten fahren. Erster Haltepunkt war Qilakitsoq, Fundort der ca. 500 Jahre alten Mumien, welche in Nuuk im Museum zu bewundern sind. Qilakitsoq war eine alte Siedlung der Inuit auf der Nuussuaq Halbinsel. 1972 fand man hier ein Gräberfeld mit ca. 500 Jahre alten Mumien. Sie sind die ältesten bekannten und bestens erhaltenen Überreste der gesamten arktischen Kultur in dieser Region. Nächster Halt war ein Grönländischer Gletscher, der uns zu einer Besteigung, oder besser gesagt zu einer Rutschpartie eingeladen hat. Karl hatte richtig Routine im Eisklettern – im Gegensatz zu uns. Nach ein paar Metern auf dem Eis machten wir kehrt, denn mit falschen Schuhen und fehlender Ausrüstung war der Gletscher einfach nicht zu bezwingen. Kaffeepause im Boot auf See bei strahlender Sonne. Vergeblich hielten wir nach Walen Ausschau. Wir fahren weiter durch das Uummannaq Fjord System auf die Insel Salliaruseq (Storøen) zur Quarzwüste, die mit ihren warmen Farben voll gegensätzlich zu ihrem Umfeld erscheint. Dieser Teil der Insel ist eine unglaublich mineralienreiche Gegend. Erze mit hohen Schwefel- und Eisengehalt kann man überall entdecken. Wie vor zwei Jahren, fanden wir wieder keine Fossilien, die hier doch so häufig zu finden sein sollen. Nach einem kurzen Abstecher an einem über 1.000 m hohen Vogelfelsen bei Qingaarssuaq, die Vögel begrüssten uns lautstark, fuhren wir weiter nach Saattut. Hier hat sich gegenüber dem letzten Besuch mächtig viel verändert. Es wurde viel gebaut, die Siedlung wirkt aufgeräumter. Auf dem Rückweg stoppten wir auf See. Ein grosser Eisberg begann langsam an zu schwanken, er kippte aber nicht. Kippende Eisberge können gefährliche Tsunamis auslösen, da verfolgten wir dieses Schauspiel in sicherer Entfernung. Zurück nach Uummannaq…

Saattut

Saattut

19.08. Endlich wieder Sonne und 9°C warm. Einfach genial das Wetter, so hätte es die ganze Zeit sein sollen!

Unser Kapitän ist Karl Markussen und wird uns durch den Uumannaq Fjord zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten fahren. Erster Haltepunkt war Qilakitsoq, Fundort der ca. 500 Jahre alten Mumien, welche in Nuuk im Museum zu bewundern sind. Qilakitsoq war eine alte Siedlung der Inuit auf der Nuussuaq Halbinsel. 1972 fand man hier ein Gräberfeld mit ca. 500 Jahre alten Mumien. Sie sind die ältesten bekannten und bestens erhaltenen Überreste der gesamten arktischen Kultur in dieser Region. Nächster Halt war ein Grönländischer Gletscher, der uns zu einer Besteigung, oder besser gesagt zu einer Rutschpartie eingeladen hat. Karl hatte richtig Routine im Eisklettern – im Gegensatz zu uns. Nach ein paar Metern auf dem Eis machten wir kehrt, denn mit falschen Schuhen und fehlender Ausrüstung war der Gletscher einfach nicht zu bezwingen. Kaffeepause im Boot auf See bei strahlender Sonne. Vergeblich hielten wir nach Walen Ausschau. Wir fahren weiter durch das Uummannaq Fjord System auf die Insel Salliaruseq (Storøen) zur Quarzwüste, die mit ihren warmen Farben voll gegensätzlich zu ihrem Umfeld erscheint. Dieser Teil der Insel ist eine unglaublich mineralienreiche Gegend. Erze mit hohen Schwefel- und Eisengehalt kann man überall entdecken. Wie vor zwei Jahren, fanden wir wieder keine Fossilien, die hier doch so häufig zu finden sein sollen. Nach einem kurzen Abstecher an einem über 1.000 m hohen Vogelfelsen bei Qingaarssuaq, die Vögel begrüssten uns lautstark, fuhren wir weiter nach Saattut. Hier hat sich gegenüber dem letzten Besuch mächtig viel verändert. Es wurde viel gebaut, die Siedlung wirkt aufgeräumter. Auf dem Rückweg stoppten wir auf See. Ein grosser Eisberg begann langsam an zu schwanken, er kippte aber nicht. Kippende Eisberge können gefährliche Tsunamis auslösen, da verfolgten wir dieses Schauspiel in sicherer Entfernung. Zurück nach Uummannaq…