Rundfahrt im Winter

Rundfahrt im Winter2018-07-20T14:00:17+00:00

Rundfahrt im Winter

Island – Rundreise im Winter

Morgens erzeugten die Lichter der Harpa ein buntes Herz. Während einem guten Frühstück, erwachte Reykjavik zum Leben, ein wunderschöner Sonnenaufgang lies einen fantastischen Tag vermuten. Hatte für den heutigen Tag vorab zwei Attraktionen gebucht. Einmal den Lava Tunnel nahe Hveragerdi und abends einen Besuch in der Blauen Lagune. Zu diesem Zeitpunkt zeigte safetravel.is aktuell keine Verkehrsprobleme oder geschlossenen Straßen an. Also fuhren wir los. Außerhalb Reykjaviks verschlechterte sich die Sicht und die Verkehrsverhältnisse durch einen massiven Schneesturm extrem. Trotzdem fand ich die Abfahrt zur Straße Nr. 39, die zum Lavatunnel führte. Dank dem Blizzard sank die Sicht zum Teil auf weniger als 10 Meter. Bei dem Wetter war ich froh, dass mein X-Trail ein Allradler war und Spikes hatte. Trotz dem widrigen Wetter hatten wir es pünktlich zu „The Lava Tunnel“ geschafft, doch keiner war da. Während meine Tochter erst das Schild zum Lava Tunnel und dann den Mietwagen von Eis und Schnee befreite, recherchierte ich im Internet nach dem Stand der Dinge. Wegen den Wetterkapriolen und den mittlerweile gesperrten Straßen, war der Lavatunnel geschlossen. Ok, Rückfahrt – jedoch nicht über die Berge, sondern erst mal in Richtung Hveragerdi. Hier bekamen wir den Hinweis der Strassenwacht, der direkte Weg in die Hauptstadt sei gesperrt, einzig die Küstenstrasse nach Grindavik sei noch offen und von dort aus sei ein „noch“ möglich nach Reykjavik zu kommen. Also ab ins Auto, kurz hinter dem Ortsausgang machen wir einen kurzen Fotostopp, eine Gruppe von Islandpferden harrte im Schneesturm aus.

Die Fahrt nach Grindavik war recht schwierig, Schneeverwehungen, vereiste Straßen und schlechte Sicht sorgten für ein „einmaliges Fahrerlebnis“. Etliche Touristen überschätzten ihr Fahrkünste und landeten mit ihren Autos neben der Straße. In Reykjavik machten wir am Perlan halt. In dem Glaskuppelbau auf den Heißwassertanks hatte sich auch vieles verändert. Vieles ist renovierungsbedürftig und steht leer. Das Saga Museum war nicht mehr da. Dafür gab es eine Ausstellung mit Fotos von Vulkanausbrüchen und in einem der Tanks wurde eine Eishöhle nachgebaut. Die Aussichtsplattform war wegen dem Sturm geschlossen. Und wenn sie geöffnet wäre, hätte man den Blick auf Reykjavik nur kostenpflichtig genießen können. Wir kauften ein paar Souvenirs. Die Geysir Simulation vor dem Gebäude war auch außer Betrieb.

Zurück im Hotel, wir packten die Badesachen und fuhren zur Blauen Lagune. Im Selbstbedienungsrestaurant kauften wir uns getrockneten Fisch und ein Sandwich. Hatten für den Abend den Eintritt gebucht, es wurde dunkel, die Kamera blieb im Schrank. Die Blaue Lagune ist wesentlich größer geworden, wesentlich mehr Touristen sind vor Ort. Ohne Vorabreservierung gibt es keinen Eintritt, diese hatte ich zum Glück rechtzeitig gemacht. Die Blaue Lagune war eigentlich eine Enttäuschung. Scharen von Touristen verdarben einem das angepriesene Badeerlebnis. Ehemals war es ein Lava Boden im Badebereich, nun fühlt es sich an wie betoniert. Den Bademantel, welchen wir am Eingang bekamen, hatte sich während der Badezeit jemand anders unter Nagel gerissen, ebenso bekamen meine Badelatschen einen neuen Besitzer… Auch wenn die Blaue Lagune für die Touristen ein Muss ist, war es mit Sicherheit mein letzter Badebesuch in diesem Thermalfreibad. Kurz nach 22 Uhr endete unsere Rundfahrt wieder in Reykjavik. Das leckere Abendessen im Hotel entschädigte für die negativen Erfahrungen in der Blauen Lagune.

Rundreise im Winter

Morgens erzeugten die Lichter der Harpa ein buntes Herz. Während einem guten Frühstück, erwachte Reykjavik zum Leben, ein wunderschöner Sonnenaufgang lies einen fantastischen Tag vermuten. Hatte für den heutigen Tag vorab zwei Attraktionen gebucht. Einmal den Lava Tunnel nahe Hveragerdi und abends einen Besuch in der Blauen Lagune. Zu diesem Zeitpunkt zeigte safetravel.is aktuell keine Verkehrsprobleme oder geschlossenen Straßen an. Also fuhren wir los. Außerhalb Reykjaviks verschlechterte sich die Sicht und die Verkehrsverhältnisse durch einen massiven Schneesturm extrem. Trotzdem fand ich die Abfahrt zur Straße Nr. 39, die zum Lavatunnel führte. Dank dem Blizzard sank die Sicht zum Teil auf weniger als 10 Meter. Bei dem Wetter war ich froh, dass mein X-Trail ein Allradler war und Spikes hatte. Trotz dem widrigen Wetter hatten wir es pünktlich zu „The Lava Tunnel“ geschafft, doch keiner war da. Während meine Tochter erst das Schild zum Lava Tunnel und dann den Mietwagen von Eis und Schnee befreite, recherchierte ich im Internet nach dem Stand der Dinge. Wegen den Wetterkapriolen und den mittlerweile gesperrten Straßen, war der Lavatunnel geschlossen. Ok, Rückfahrt – jedoch nicht über die Berge, sondern erst mal in Richtung Hveragerdi. Hier bekamen wir den Hinweis der Strassenwacht, der direkte Weg in die Hauptstadt sei gesperrt, einzig die Küstenstrasse nach Grindavik sei noch offen und von dort aus sei ein „noch“ möglich nach Reykjavik zu kommen. Also ab ins Auto, kurz hinter dem Ortsausgang machen wir einen kurzen Fotostopp, eine Gruppe von Islandpferden harrte im Schneesturm aus.

Die Fahrt nach Grindavik war recht schwierig, Schneeverwehungen, vereiste Straßen und schlechte Sicht sorgten für ein „einmaliges Fahrerlebnis“. Etliche Touristen überschätzten ihr Fahrkünste und landeten mit ihren Autos neben der Straße. In Reykjavik machten wir am Perlan halt. In dem Glaskuppelbau auf den Heißwassertanks hatte sich auch vieles verändert. Vieles ist renovierungsbedürftig und steht leer. Das Saga Museum war nicht mehr da. Dafür gab es eine Ausstellung mit Fotos von Vulkanausbrüchen und in einem der Tanks wurde eine Eishöhle nachgebaut. Die Aussichtsplattform war wegen dem Sturm geschlossen. Und wenn sie geöffnet wäre, hätte man den Blick auf Reykjavik nur kostenpflichtig genießen können. Wir kauften ein paar Souvenirs. Die Geysir Simulation vor dem Gebäude war auch außer Betrieb.

Zurück im Hotel, wir packten die Badesachen und fuhren zur Blauen Lagune. Im Selbstbedienungsrestaurant kauften wir uns getrockneten Fisch und ein Sandwich. Hatten für den Abend den Eintritt gebucht, es wurde dunkel, die Kamera blieb im Schrank. Die Blaue Lagune ist wesentlich größer geworden, wesentlich mehr Touristen sind vor Ort. Ohne Vorabreservierung gibt es keinen Eintritt, diese hatte ich zum Glück rechtzeitig gemacht. Die Blaue Lagune war eigentlich eine Enttäuschung. Scharen von Touristen verdarben einem das angepriesene Badeerlebnis. Ehemals war es ein Lava Boden im Badebereich, nun fühlt es sich an wie betoniert. Den Bademantel, welchen wir am Eingang bekamen, hatte sich während der Badezeit jemand anders unter Nagel gerissen, ebenso bekamen meine Badelatschen einen neuen Besitzer… Auch wenn die Blaue Lagune für die Touristen ein Muss ist, war es mit Sicherheit mein letzter Badebesuch in diesem Thermalfreibad. Kurz nach 22 Uhr endete unsere Rundfahrt wieder in Reykjavik. Das leckere Abendessen im Hotel entschädigte für die negativen Erfahrungen in der Blauen Lagune.