Suðurland – Südisland | Reykjavik bis Dyrhólaey und zurück nach Hveragerði

Lavanadeln am Kap Dyrhólaey

Lavanadeln am Kap Dyrhólaey

Nach dem Frühstück besuchten wir noch einmal die das Konzerthaus „Hapra“ und machen wieder etliche Aufnahmen. Zurück im Hotel packten wir unsere Sachen, die mangels Schränke sowieso im Koffer lagen, checkten aus und fuhren los um den winterlichen Süden Islands zu erkunden. Bereits kurz nach Reykjavik, auf der Ringstrasse Nr. 1 in Richtung Hveragerði, zog erneut ein Schneesturm auf und wir überlegten ernsthaft die Tour zu diesem Punkt abzubrechen, sollten Wetter und die Straßenverhältnisse in und ab Hveragerði nicht besser werden. Der isländische Wettergott meinte es gut mit uns und so setzten wir unsere Fahrt auf der Straße Nr. 1, Islands Ringstraße, weiter in süd-östliche Richtung fort. Unweit von Hella, hielten wir in einer Stadt namens Hvolsvöllur und statten dem Lava Centre einen Besuch ab. Unter anderem wurden hier alle vulkanischen Aktivitäten der letzten Jahre und Erdbeben der letzten 48 Stunden abgebildet.
Wir bogen auf die Straße #249 in Richtung Þórsmörk ab, doch diese war selbst mit meinem mit Spikes bereiftem Allradler nur schwer zu fahren. Den Gljúfrabúi Wasserfall erreichten wir wegen der schwierigen Straßenverhältnisse leider nicht und fuhren so zum Seljalandsfoss zurück. Die Parkgebühr von 700 Kronen konnte mit Kreditkarte bezahlt werden, ein „Sheriff“ verwarnte Fahrzeuge ohne Parkticket kostenpflichtig. Der fantastische Anblick des zu Teil vereisten Wasserfalls wurde nur durch die Touristenscharen getrübt. Selbst die Absperrungen an gesperrten Wegen wurde auf der Jagd nach dem besten Instafoto ignoriert, abwärts geht es immer und selbst wenn es auf dem Allerwertesten ist 😊
Weiterfahrt zum nächsten Wasserfall, dem Skógafoss. Temperatur betrug immer noch unter -4°C. Der Parkplatz vor dem Wasserfall ist überfüllt – und das im Winter. Bei meinem letzten Besuch im Sommer war hier deutlich weniger los! Nichts ist beständiger als die Veränderung. Wir liefen zu dem Wasserfall, der auf eine Breite von rund 15 Meter sein Wasser gut 62 Meter in die Tiefe stürzen lässt. Touristen stellten ihre Kameras auf Stative, das Cell Phone lief heiß. Und kaum einer bemerkte die durch die Gischt entstandenen wunderschönen Eiszapfen an den Felswänden.
Als nächstes wollten wir zu einer Gletscherzunge des Mýrdalsjökulls fahren. Eine gute Stunde später befanden wir uns dann auf dem Parkplatz vor dem Sólheimajökull. Mit Glück fand ich einen Stellplatz – was mag hier wohl erst im Sommer los sein??? Interessiert bewunderten wir 16 Leute, die bewaffnet mit einer Schaufel und vier Fußmatten einen fest gefahrenen Kleinwagen aus dem Schnee schoben. Und das war nicht das letzte Mal, dass Touris ihre Autos und insbesondere ihre Fahrkünste überschätzen 😉
Auch am Sólheimajökull ist alles touristisch extrem ausgebaut ein riesiger Parkplatz, viele Touristen, Schüler und Schülerinnen und einige Leute für eine Gletscherbesteigung waren auf dem Weg zum Eis. Der Gletscher ist seit meinem letzten Besuch weit zurückgegangen. Unterwegs sehen wir eine Tafel, auf welcher die Daten des Gletscherrückgangs verzeichnet waren. 2014 zog sich der Gletscher fast 80m zurück. Wir liefen auf einem Weg etwas oberhalb des Gletschers direkt an den aufsteigenden Teil der Gletscherzunge, konnten uns ein paar Meter auf dem Eis bewegen und etliche Fotos schießen.
Das Kap Dyrhólaey mit seinem berühmt-berüchtigten schwarzen Sandstrand Reynisfjara war die letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag. Vor dem Betreten des Strands wurde ausdrücklich gewarnt und war auch durch den extremen Wellengang nicht möglich. Zwei Monate vor unserem Urlaub wurde eine deutsche Urlauberin Opfer des mörderischen Wellen. Reynisdrangar, die Lavasäulen wirken wie versteinerte Trolle. 17:00 Uhr, das Wetter spielte verrückt, die Sonne tauchte die Landschaft in ein mystisches Licht. Teilweise im Schneesturm, fuhren wir auf der Ringstraße zurück in Richtung Hveragerði. Als vor Selfoss noch die Straße gesperrt war und wir einen großen Umweg fahren mussten, wartete man im Hotel Eldhestar bereits auf uns. Der Küchenchef begrüßte uns in deutscher Sprache und stellte uns sein Drei-Gänge-Menü vor. Vorspeise Currysuppe mit Sahne, Hauptspeise Lachs mit Gemüse und Reis. Als Dessert gab es Skyr, ein cremiges, traditionelles isländisches Milchprodukt, welches an Magerquark erinnert.

Versteinerte Trolle am schwarzen Strand von Reynisfjara

Nach dem Frühstück besuchten wir noch einmal die das Konzerthaus „Hapra“ und machen wieder etliche Aufnahmen. Zurück im Hotel packten wir unsere Sachen, die mangels Schränke sowieso im Koffer lagen, checkten aus und fuhren los um den winterlichen Süden Islands zu erkunden. Bereits kurz nach Reykjavik, auf der Ringstrasse Nr. 1 in Richtung Hveragerði, zog erneut ein Schneesturm auf und wir überlegten ernsthaft die Tour zu diesem Punkt abzubrechen, sollten Wetter und die Straßenverhältnisse in und ab Hveragerði nicht besser werden. Der isländische Wettergott meinte es gut mit uns und so setzten wir unsere Fahrt auf der Straße Nr. 1, Islands Ringstraße, weiter in süd-östliche Richtung fort. Unweit von Hella, hielten wir in einer Stadt namens Hvolsvöllur und statten dem Lava Centre einen Besuch ab. Unter anderem wurden hier alle vulkanischen Aktivitäten der letzten Jahre und Erdbeben der letzten 48 Stunden abgebildet.
Wir bogen auf die Straße #249 in Richtung Þórsmörk ab, doch diese war selbst mit meinem mit Spikes bereiftem Allradler nur schwer zu fahren. Den Gljúfrabúi Wasserfall erreichten wir wegen der schwierigen Straßenverhältnisse leider nicht und fuhren so zum Seljalandsfoss zurück. Die Parkgebühr von 700 Kronen konnte mit Kreditkarte bezahlt werden, ein „Sheriff“ verwarnte Fahrzeuge ohne Parkticket kostenpflichtig. Der fantastische Anblick des zu Teil vereisten Wasserfalls wurde nur durch die Touristenscharen getrübt. Selbst die Absperrungen an gesperrten Wegen wurde auf der Jagd nach dem besten Instafoto ignoriert, abwärts geht es immer und selbst wenn es auf dem Allerwertesten ist 😊
Weiterfahrt zum nächsten Wasserfall, dem Skógafoss. Temperatur betrug immer noch unter -4°C. Der Parkplatz vor dem Wasserfall ist überfüllt – und das im Winter. Bei meinem letzten Besuch im Sommer war hier deutlich weniger los! Nichts ist beständiger als die Veränderung. Wir liefen zu dem Wasserfall, der auf eine Breite von rund 15 Meter sein Wasser gut 62 Meter in die Tiefe stürzen lässt. Touristen stellten ihre Kameras auf Stative, das Cell Phone lief heiß. Und kaum einer bemerkte die durch die Gischt entstandenen wunderschönen Eiszapfen an den Felswänden.
Als nächstes wollten wir zu einer Gletscherzunge des Mýrdalsjökulls fahren. Eine gute Stunde später befanden wir uns dann auf dem Parkplatz vor dem Sólheimajökull. Mit Glück fand ich einen Stellplatz – was mag hier wohl erst im Sommer los sein??? Interessiert bewunderten wir 16 Leute, die bewaffnet mit einer Schaufel und vier Fußmatten einen fest gefahrenen Kleinwagen aus dem Schnee schoben. Und das war nicht das letzte Mal, dass Touris ihre Autos und insbesondere ihre Fahrkünste überschätzen 😉
Auch am Sólheimajökull ist alles touristisch extrem ausgebaut ein riesiger Parkplatz, viele Touristen, Schüler und Schülerinnen und einige Leute für eine Gletscherbesteigung waren auf dem Weg zum Eis. Der Gletscher ist seit meinem letzten Besuch weit zurückgegangen. Unterwegs sehen wir eine Tafel, auf welcher die Daten des Gletscherrückgangs verzeichnet waren. 2014 zog sich der Gletscher fast 80m zurück. Wir liefen auf einem Weg etwas oberhalb des Gletschers direkt an den aufsteigenden Teil der Gletscherzunge, konnten uns ein paar Meter auf dem Eis bewegen und etliche Fotos schießen.
Das Kap Dyrhólaey mit seinem berühmt-berüchtigten schwarzen Sandstrand Reynisfjara war die letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag. Vor dem Betreten des Strands wurde ausdrücklich gewarnt und war auch durch den extremen Wellengang nicht möglich. Zwei Monate vor unserem Urlaub wurde eine deutsche Urlauberin Opfer des mörderischen Wellen. Reynisdrangar, die Lavasäulen wirken wie versteinerte Trolle. 17:00 Uhr, das Wetter spielte verrückt, die Sonne tauchte die Landschaft in ein mystisches Licht. Teilweise im Schneesturm, fuhren wir auf der Ringstraße zurück in Richtung Hveragerði. Als vor Selfoss noch die Straße gesperrt war und wir einen großen Umweg fahren mussten, wartete man im Hotel Eldhestar bereits auf uns. Der Küchenchef begrüßte uns in deutscher Sprache und stellte uns sein Drei-Gänge-Menü vor. Vorspeise Currysuppe mit Sahne, Hauptspeise Lachs mit Gemüse und Reis. Als Dessert gab es Skyr, ein cremiges, traditionelles isländisches Milchprodukt, welches an Magerquark erinnert.