Kulusuk – Die arktische Wunderwelt

||Kulusuk – Die arktische Wunderwelt
Kulusuk – Die arktische Wunderwelt2017-12-26T12:08:40+00:00

Kulusuk – Die arktische Wunderwelt

Kulusuk – Die arktische Wunderwelt

It’s like to meet my family – endlich wieder in Grönland. Nach rund 1¾ Stunden Flug landet die Fokker 50 der Icelandair im Morgennebel in Kulusuk (dänisch Kap Dan) in Ostgrönland. Von hier aus gehen Flüge weiter z.B. nach Nuuk, Kangerlussuaq und Tasiilaq (Ammassalik). Letzterer ist mit ca. 1.900 Einwohnern der größte Ort im Osten von Grönland. Nach einem kurzen Breefing mit dem Reiseleiter,liefen wir in Richtung Hotel. Stellte hier nur meine Reisetasche ab und ging zu Fuss durch die arktische Wunderwelt in Richtung der City von Kulusuk. Die Nationalpflanze, das arktische Weidenröschen, wächst hier fast neben dem sich im Winde wiegenden Wollgras. Am Friedhof wurden die Gräber liebevoll mit bunten Plastikblumen dekoriert – der Import echter Blumen wäre hierfür zu teuer. In der Ortsmitte der ca. 300 Seelen Gemeinde war nicht viel zu bestaunen. Für die neugierigen kleinen Grönlandhunde waren wir einen interessante Abwechslung. Im Kulusuk Art und Souvenir Shop kaufte ich mir einen Tupilaq – eine aus Walknochen oder Walrosselfenbein geschnitzte Figur, welche der Mythologie der Inuit entstammt. Ihr werden magische Kräfte nachgesagt. Der Pilersuisoq – Supermarkt ist gut sortiert, es gibt alles Mögliche für den täglichen Gebrauch. Jagdgewehre nebst Munition findet man neben Babywindeln – ich kaufte mir lediglich ein leckeres Eis.

Eine Schamanin führt zusammen mit ihrem Lehrmädchen einen Trommeltanz vor. Ein Inuit erzählt von der Jagd und erklärt uns alles über Kajaks. Witzig, aber praktisch sind die Wendefäustlinge aus Robbenhaut mit „2 Daumen“. Falls eine Seite nass wurde und einfror, dreht man sie einfach um…

Interessant war auch die Kirche in Kulusuk, sie wurde aus dem Holz eines Dreimasters gebaut, bzw. erweitert. Die Fenster in der Kirche wurden von Maria Katzgrau entworfen und von der deutschen Firma von Dr. H. Oidtmann GmbH in Linnich im schönen Rheinland gefertigt (1970). Während die „Tagestouristen“ wieder zum Flughafen gebracht wurden, verabredete ich mich für den Nachmittag mit einem Inuit zu einer Bootstour durch den Fjord und das Eis. Hatte vorher ein gemütliches Mittagessen im Hotel Kulusuk.

Arctic Wonderland Tours

Kulusuk, Grönland

Kulusuk, Grönland

It’s like to meet my family – endlich wieder in Grönland. Nach rund 1¾ Stunden Flug landet die Fokker 50 der Icelandair im Morgennebel in Kulusuk (dänisch Kap Dan) in Ostgrönland. Von hier aus gehen Flüge weiter z.B. nach Nuuk, Kangerlussuaq und Tasiilaq (Ammassalik). Letzterer ist mit ca. 1.900 Einwohnern der größte Ort im Osten von Grönland. Nach einem kurzen Breefing mit dem Reiseleiter,liefen wir in Richtung Hotel. Stellte hier nur meine Reisetasche ab und ging zu Fuss durch die arktische Wunderwelt in Richtung der City von Kulusuk. Die Nationalpflanze, das arktische Weidenröschen, wächst hier fast neben dem sich im Winde wiegenden Wollgras. Am Friedhof wurden die Gräber liebevoll mit bunten Plastikblumen dekoriert – der Import echter Blumen wäre hierfür zu teuer. In der Ortsmitte der ca. 300 Seelen Gemeinde war nicht viel zu bestaunen. Für die neugierigen kleinen Grönlandhunde waren wir einen interessante Abwechslung. Im Kulusuk Art und Souvenir Shop kaufte ich mir einen Tupilaq – eine aus Walknochen oder Walrosselfenbein geschnitzte Figur, welche der Mythologie der Inuit entstammt. Ihr werden magische Kräfte nachgesagt. Der Pilersuisoq – Supermarkt ist gut sortiert, es gibt alles Mögliche für den täglichen Gebrauch. Jagdgewehre nebst Munition findet man neben Babywindeln – ich kaufte mir lediglich ein leckeres Eis.

Eine Schamanin führt zusammen mit ihrem Lehrmädchen einen Trommeltanz vor. Ein Inuit erzählt von der Jagd und erklärt uns alles über Kajaks. Witzig, aber praktisch sind die Wendefäustlinge aus Robbenhaut mit „2 Daumen“. Falls eine Seite nass wurde und einfror, dreht man sie einfach um…

Interessant war auch die Kirche in Kulusuk, sie wurde aus dem Holz eines Dreimasters gebaut, bzw. erweitert. Die Fenster in der Kirche wurden von Maria Katzgrau entworfen und von der deutschen Firma von Dr. H. Oidtmann GmbH in Linnich im schönen Rheinland gefertigt (1970). Während die „Tagestouristen“ wieder zum Flughafen gebracht wurden, verabredete ich mich für den Nachmittag mit einem Inuit zu einer Bootstour durch den Fjord und das Eis. Hatte vorher ein gemütliches Mittagessen im Hotel Kulusuk.

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