Svalbard 2001
Die arktische Perle. Urlaubsreise im August 2001
Mit dem Taxi - Sightseeing - in und um Longyearbyen • Huskys im Base Camp
Longyearbyen
Ein wunderbarer Tag. Strahlende Sonne, blauer Himmel, ein leichter Wind und angenehm Warm. Zu Fuss machten wir uns daran den Ort zu erkunden. Einmal rechts, einmal links am Adventer entlang bis wir auf dieses schnuckelige Eisbärwarnschild trafen. Ab hier geht es nur noch mit grosskalibrigen Gewehren zum Selbstschutz weiter, grossformatige Kameras schrecken Polarbären vermutlich genau so wenig ab wie mich. Auch wenn die Tiere auf den Fotos oder in Plüsch recht possierlich wirken, sollte die von ihnen mögliche ausgehende Gefahr niemals unterschätzt werden. Nicht dass ihr jetzt denkt, wir gehen schnell mal ein paar Bären ala Henry Rudi schiessen und dass Fell vor den Kamin legen... Nein, das ist nicht, die Tiere geniessen Artenschutz! Konflikte mit ihnen, Provokationen, jagen und auch das scheuchen mit den Snowskootern ist tunlichst zu unterlassen. Und kommt es trotzdem zu einem für den Polarbären unglücklich verlaufenden Notwehrfall, so ist dieser auch unverzüglich dem dortigen Sysselmann (Gouverneur) zu melden.
Mit einem Taxi durch Longyearbyen
Mit einem Taxi und professioneller Unterstützung von Rudi und Annelies, lernten wir mehr von Longyearbyens Umgebung kennen. Vorbei an Kohleminen, dem örtlichen Trinkwasserreservoir, Forschungseinrichtungen und sonstigen Radioteleskopen, ging es Richtung Base Camp - dem Platz für Huskys. Im Gegensatz zu Grönland, werden die Hunde hier ausserhalb des Ortes untergebracht.
Base Camp
Freudig wurden wir von den ganzen Schlittenhunden begrüsst, die in uns eine gelungene Abwechslung sahen, etwas rumtollen, bellen und sich eine Streicheleinheit abholen. Natürlich bekamen wir gleich eine kostenlose Lektion ins Husky Basiswissen. Nebenbei bezeichnen sie die dortigen Hunde als Rennhunde, während die grönländischen als reine Arbeitstiere bezeichnet werden. Auf jeden Fall wirken die Hunde hier zutraulicher und verspielter als ihre Artgenossen aus Grönland.
Ein paar Wochen mit dem entsprechenden Futter dauert es schon, bis aus den drolligen Welpen so richtig kräftige Gesellen werden.
Jagd auf Ausseridische???
Die Eiscat Forschungsstation ist hier schon perfekt platziert. Wäre ich ET der Ausserfriesische würde ich mich auch hier entdecken lassen wollen. Auf Svalbard wird nach allem möglichen geforscht, Atmosphäre, Klima, Kontinentaldrift, Weltraum usw. Auch tote Eisbären werden hier auf diesem Archipel peinlich genau untersucht. Zu letzteren Forschungsaktion später aber noch mehr.