|
Als "alter" Nordlandfan muss man doch auch mal nach Island. Die meisten kennen Island nur als Tief von der Wettervorhersage. Doch so kalt ist es dort wirklich nicht! Im Jahresmittel ist die Temperatur auf „Iceland“ höher als jene von New York.
Die Reise:
In knapp 14 Tagen umrundeten wir mit einem (leider nicht so ganz geländegängigen, aber höchst zuverlässigen) Schlaglochsuchgerät Marke Toyota Corolla einmal die Insel der krassen Gegensätze. Obwohl auch das Landesinnere gigantisch sein soll, wurde mangels Allradantrieb auf einen Abstecher dort hin verzichtet. Doch auch dies was wir sonst erleben durften, war einfach beeindruckend und übertraf bei weitem unsere Vorstellungskraft. Mondartige Lavafelder, gewaltige Flüsse, die Eisfläche des Vatnajökull - grösser als die Fläche aller Alpengletscher zusammen, heisse Quellen, erloschene Vulkane, Wasserfälle, einfach Natur pur! Auch von der Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit der dortigen Bevölkerung können sich manch andere europäische Völker was abschneiden. Schaut euch einfach mal die Bilder an... Und Island - ich komme Fall wieder, dieses Versprechen steht!
|
Das Wetter:
Es war Anfang September 97. Trotzdem war das Wetter bestens. Während der Tour hatten wir morgens mal einen kurzen Nieselregen, danach riss der Himmel auf und die Sonne strahlte. Schön warm, 10-15°C, blauer Himmel und diese herrliche Umgebung, das war ein Urlaub. Nur an einem Tag wollte es nicht aufhören zu tröpfeln, der Himmel war grau und verhangen. Am Gletschersee machten wir eine Bootstour zwischen den treibenden Eisbergen. Wahnsinn der Anblick, Eisberge zum anfassen und das Eisblau der gefrorenen Riesen kam wirklich perfekt zur Geltung. Gleiche Stelle und ein Tag später, das Wetter hatte sich geändert, pralle Sonne und blauer Himmel, es war angenehm warm. Das Schauspiel am Gletschersee verlor etwas an Wirkung, bei Sonne erschienen die Eismassen fast durchgängig nur noch in weiss…
|