15.08.2002 Herrliches Kaiserwetter, genau das Richtige für eine Bootsfahrt. Die Diskobucht und die Diskoinsel erstrahlen im schönsten Sonnenschein. Bei +10°C am Morgen, die gefühlte Temperatur ist weitaus höher, durchqueren mit dem Boot, der Ulu, den Eisfjord. Doch zwischen den majestätischen Eisbergen wird es selbst mir, dem alten Eisbären, schon etwas frisch, um richtiger zu sagen, mir wurde richtig kalt. Im Eisfjord zeigten sich die monumentalen Eisberge in verschiedensten Formen und Farben. Ich hoffe nur, dass die Eisberge jetzt nicht kippen, oder Stücke davon abbrechen. In Ilimanaq machen wir einen gemütlichen Stadtbummel durch Siedlung mit ca. 80 Einwohnern. Es ist Zeit für einen Snack. Im Gegensatz zu nicht fernen Ilulissat schein hier in Ilimanaq die Zeit noch etwas anders zu gehen, irgendwie hat man das Gefühl, es ist ein Ort im Dornröschenschlaf... Wieder zurück ins Boot und durch die Eisberge im Fjord. Weiss gar nicht wo ich als ersten hinschauen soll, so bezaubernd und faszinieren ist der Anblick der grossen Eisberge...Ca. 15km südlich von Ilulissat liegt Ilimanaq, was ungefähr soviel bedeutet wie Ort der Erwartungen. Der dänische Name ist Claushavn, benannt nach dem niederländischen Kapitän Klacs (Klaus) Pieterz Torp, welcher hier in der Diskobucht zwischen 1719 to 1732 als Walfänger agierte. Ilimanaq ist eine der ältesten dänischen Siedlungen in Grönland. Sie wurde 1741 von der dänischen Handelsmission gegründet. Die alten Häuser aus der Kolonialzeit, wie auch die Kirche aus dem Jahr 1908, sind noch gut erhalten und zu besichtigen. Ilimanaq ist nicht nur deswegen Anziehungspunkt für Touristen, sondern auch Ausgangspunkt für Wanderungen nach Qasigiannguit und natürlich auch für Schiffstouren im Kangia Eisfjord. Ein kleiner Laden versorgt die Bewohner und Touristen mit den notwendigen Dingen des Lebens.










































